Koblenz. Großer Jubel bei den rund 80 Genossinnen und Genossen aus dem Wahlkreis
Koblenz, die am Wahlabend im Restaurant Dormont’s in der Koblenzer Altstadt
zusammenkamen: Dr. Thorsten Rudolph, Bundestagsabgeordneter aus dem SPD-Stadtverband
Koblenz, wurde bei der Bundestagswahl erneut in den Deutschen Bundestag gewählt.
„Ich danke allen Wählerinnen und Wählern von Herzen für ihr Vertrauen! Es ist eine große
Ehre, den Wahlkreis Koblenz auch in der kommenden Legislaturperiode im Bundestag
vertreten zu dürfen. Ich werde weiterhin mit ganzer Kraft dafür arbeiten, dieses Vertrauen zu
rechtfertigen“, so Rudolph.
Der Wiedereinzug ins Parlament gelang ihm über die Landesliste der rheinland-pfälzischen
SPD. Für das Direktmandat im Wahlkreis Koblenz reichte es zwar nicht, doch mit 24,4
Prozent der Erststimmen lag Rudolph rund fünf Prozentpunkte über dem
Zweitstimmenergebnis im Wahlkreis – und zugleich deutlich über dem Bundes- und
Landesschnitt der SPD. Insgesamt gaben 37.659 Wählerinnen und Wähler ihm ihre
Erststimme.
Am Wahlabend selbst war jedoch noch Geduld gefragt: Zwei Stunden lang bangten die
Genossinnen und Genossen, da zunächst unklar war, ob der sechste Listenplatz für den
Wiedereinzug reichen würde. Zwar konnte man angesichts des SPD-Ergebnisses in
Rheinland-Pfalz von sechs Mandaten ausgehen, doch hätte eine Kandidatin oder ein Kandidat
hinter Rudolph auf der Liste das Direktmandat gewonnen, wäre er nach hinten gerutscht – und
nicht erneut ins Parlament eingezogen. Doch dieses Szenario trat nicht ein. Zudem bescherte
der Nichteinzug des BSWs der rheinland-pfälzischen SPD sogar ein siebtes Mandat.
Sichtlich erleichtert und voller Freude bedankte sich Rudolph bei den Genossinnen und
Genossen: „Ohne Eure großartige Unterstützung in den vergangenen Wochen wäre das alles
nicht möglich gewesen!“ Besonders dankte er auch seinem Team um Wahlkampfleiter Martin
Schlüter für ihren herausragenden Einsatz.
Trotz des persönlichen Erfolges blieb die Stimmung angesichts des Gesamtergebnisses der
SPD verhalten: „Unsere Partei hat eine herbe Niederlage erlitten. Das ist schmerzhaft. Doch
wir müssen und werden daraus lernen. Ab heute beginnt die Neuaufstellung der SPD. We’ll
be back!“, so Rudolph entschlossen.

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